Deutsche Jugendmeisterschaften 2019

Aliki  Mylonas und Ronja Beckmann hatten sich sechs Wochen zuvor für die Deutschen Meisterschaften im Rhönradturnen qualifiziert. Am 15.06. und 16.06.2019 bei den Deutschen Meisterschaften  in Leverkusen wollten die Beiden ihr Können unter Beweis stellen und sich unter den besten Turnerinnen Deutschlands behaupten.

Mit 21 weiteren Turnerinnen kämpfte Ronja in der AK 15/16 um die begehrten vorderen Plätze.  Durch den Wechsel in die höhere Altersklasse stand sie sehr unter Druck. Die ersten Plätze der Altersklasse haben die Chance, an der ersten WM-Qualifikation für die WM 2020 in New-York teilzunehmen. Zudem dürfen die besten drei in jeder Disziplin an dem abendlichen Finale teilnehmen. Dort werden für die einzelnen Disziplinen Deutsche Meister gekürt. Für Ronja ein erreichbares Ziel. Leider lief es hier nicht so rund wie erhofft. Mit drei Großabzügen in der Gerade-Kür musste sich Ronja früh vom gesetzten Ziel verabschieden. Sie erhielt mit 7,4 Punkten eine überdurchschnittliche Wertung. Als nächstes war der Sprung dran, welchen Ronja sauber und gut präsentierte. Eine neu erlernte Technik brachten ihr hier 6,7 Punkte ein. Ihre bisher höchste Sprungwertung und auch die sechst beste Sprungwertung ihrer Altersklasse. Abschließend stand die Spirale auf dem Programm. Die Anforderungen dieser Disziplin sind sehr anspruchsvoll, für Ronja jedoch machbar. Sie begann ihre Kür beeindruckend gut, jedoch kam es dann durch eine Unsicherheit zu einem Sturz, der sich beim weiteren Versuch wiederholte.  Am Ende reichte es leider nur für den 18. Platz.

Aliki Mylonas durfte ihr Können in der AK 13/14 beweisen. Hier gehörte sie zu den „Großen“ und galt mit als Favoritin. Da sie nächstes Jahr in die AK 15/16 wechselt, werden auch hier die besten Turnerinnen stark beobachtet und zur ersten WM-Qualifikation eingeladen. Aliki begann nervenstark mit ihrer Spirale-Kür. Ihre Kür bot zum einen die Höchstschwierigkeit und zum anderen auch ein hohes Maß an Sauberkeit. Leider kam es in der kleinen Spirale zu einem kurzen Wackler, der sie ein paar Zehntel kostete. Sie wurde hierfür mit einer 6,1 belohnt. Als nächstes hieß es für Aliki, die Gerade-Kür ebenso nervenstark zu meistern. Dies gelang ihr mit Bravour. Sie zeigte hier nicht nur die Höchstschwierigkeit, sondern ließ hier auch keinen Wackler zu und präsentierte eine beeindruckende Kür. Zur Freude aller wurde sie dafür mit einer 9,2 belohnt. Ihre bisher höchste Gerade-Wertung und die drittbeste Wertung in ihrer Altersklasse. Zum Schluss musste Aliki sich noch beim Sprung beweisen. Auch hier zeigte sie, wie schon Ronja, eine neue Technik. Der Sprung brachte 6,0 Punkte.  Am Ende brachte sie ihre Leistung auf den 4. Platz mit einem Abstand von nur 0,05 Punkten zu den Treppchenplätzen.

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